Bonding (Serie)

Was bedeutet es, eine Domina zu sein?

Bonding ist eine tolle Serie für alle, die der Rubrik BDSM noch skeptisch gegenüber stehen. Eine junge Domina und ihr schwuler bester Freund fangen an, gemeinsam mit Klient*innen zu arbeiten. Witzig und charmant wird die Vielfalt von Fetischen, Rollenspielen, geheimen Wünschen und erotischen Machtdynamiken ans Licht geholt.

Die Serie positioniert sich dabei eindeutig positiv und offen gegenüber jeglicher Art von konsensueller Sexualität, so dass auch die vermeintlich schrägsten Vorlieben hier liebevoll und respektvoll dargestellt werden.

Auch die Schwierigkeiten und Schattenseiten des geheimen Lebens einer Domina finden in einigen der Folgen Platz, ebenso wie eine psychologische Ebene, auf der die Figur der Domina analysiert wird.

Nebenbei geht es natürlich auch um Beziehungen, Lebensentwürfe, kleine und größere Krisen, teilweise mit inspirierendem Tiefgang und teilweise etwas oberflächlich.

Die einzelnen Folgen sind kurz und recht leicht verdaulich - wirklich super für einen sanften Einstieg ins Thema.

In der zweiten Staffel geht es noch mehr um die Fragen der Beziehung zwischen Klient*in und Domina/Dominus und um deren ethische, psychische und hygienische Standards.

Bonding ist eine Ode an verantwortungsbewusste Sexarbeit und an die Kraft, die in der Befreiung von Scham liegt.

 

 

von Larissa

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