The Colours of Kink – Konferenz zu BDSM, Kink und sex-positiver Forschung
Institut für Kulturwissenschaft, HU Berlin (Georgenstraße 47, 10117 Berlin)
Die bilinguale Konferenz The Colours of Kink widmet sich Diskursverschiebungen rund um BDSM, Kink und verwandte Praktiken im Spannungsfeld von Devianz und kulturellem Mainstream. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Bedeutungen von Devianz transformieren, normalisieren und neu codieren, wenn ehemals marginalisierte sexuelle Ausdrucksformen ästhetisch, therapeutisch, spirituell oder popkulturell integriert werden. Konzepte wie Neosexualität (Sigusch), fluide Genderordnungen, Konsens, das Verhältnis zu spirituellen Körpertechniken wie Tantra sowie dekoloniale und rassismuskritische Perspektiven werden in acht Panels diskutiert.
Die Konferenz ist Teil der Platform for Love, Sex, and Bodypositive Research Berlin und wird organisiert von Beate Absalon, Stefanie Rinke und Tobias Wieland. Die Beiträge kommen aus Kultur-, Sozial- und Geschichtswissenschaften, Philosophie, Gender und Queer Studies, Decolonial Studies, Kunst, Aktivismus und Praxisforschung. Format: 30-minütige Inputs mit anschließender Diskussion, bilingual Deutsch und Englisch.
Programm
Freitag, 29. Mai
09:30–11:30 Panel 1: New Perspectives on Kink
12:00–13:30 Panel 2: Praxeologie
14:30–16:00 Panel 3: Consent and Shit
16:30–17:15 Panel 4: Political Economy of Desire
Samstag, 30. Mai
10:30–11:30 Panel 5: Materialität
12:00–13:30 Panel 6: Kink of Relation
14:30–16:00 Panel 7: Ästhetiken
16:30–18:00 Panel 8: Theologien
Performances am Samstagabend
Im Anschluss an die Konferenz finden zwei Performances am separaten Ort statt: „Fractured Aigh" von Miriam Bach und Maciek Martios sowie „Óðinn and the Rigger" von Mátyás Dunajcsik. Ort: KOR Berlin, Sonnenallee 200, 12059 Berlin. Beginn 20:30 Uhr, Türen schließen 20:15 Uhr. Eintritt 10 €, maximal 35 Plätze, first come first serve.
Praktisches
Kontakt für Rückfragen zur Teilnahme: tobias.wieland@fu-berlin.de. Eine öffentliche Anmeldeseite ist Stand Mai 2026 nicht kommuniziert; akademische Konferenzen dieser Art sind für Hörer*innen üblicherweise ohne Voranmeldung zugänglich.